Das aktuelle Programm für das Fest (wird laufend aktualisiert)
Samstag, 16. Mai
Beginn 11:00 Uhr mit einem Gottesdienst am Festplatz
Ende 22:00 Uhr nach einem feurigen Endspurt
Sonntag, 17. Mai
Beginn 11:00 Uhr
Ende 18:00 Uhr
Das Fest findet natürlich bei jedem Wetter statt. Überdachte Sitzplätze am Festplatz sind vorhanden.
Warum du das Fest unbedingt besuchen solltest
Der Schlossberg in Bad Berneck bietet eine einmalige Ambiente für das Burgenfest. Es findet entlang der
alten Reichsstraße via imperii zwischen den zwei Burgen
Altes Schloss und Hohenberneck statt. Zwischen den zwei Burgen liegt die sehr wehrhafte Marienkapelle.
Die teilnehmenden Gruppen lagern in den Wäldern zwischen den zwei Burgen.
Das ist aber nicht der wichtigste Grund für einen Besuch. Das Fest wird ehrenamtlich organisert und alle Erträge
fliessen direkt in die Sanierung der Burgen am Schlossberg. Dennoch ist der Besuch des Festes kostenfrei. Du kannst
also einen interessanten Tag in herrlicher Umgebung verbringen und dabei ein gutes Gefühl haben, denn all das, was du
konsumierst, kommt dem Denkmalschutz zu Gute. Als dann: Prost.
Du reist mit PKW oder den Öffenlichen Bussen an?
Anreise mit dem PKW
Der Großparkplatz am Anger steht zur Verfügung. Er befindet sich an der Kreuzung zwischen B303 und der ehemaligen B2.
Hier finden aber derzeit Bauarbeiten statt. Sollte der Platz überfüllt sein, so steht weiterer Parkraum vor der Schule
zur Verfügung. Du kannst über einen kurzen Fußweg entlang Main und Ölschnitz den Großparkplatz am Anger erreichen.
Im Plan ist dies der blaue Verbindungsweg.
Anreise mit den Öffentlichen
Von Richtung Bayreuth aus steigst du am Busbahnhof aus. Es befindet sich neben dem Großparkplatz am Anger.
Hast du das Glück, mit einem Bus Richtung Gefrees/Hof anzureisen, so bist du, was bei den Öffis selten der
Fall ist, den Autofahrern überlegen, denn du steigst am Marktplatz aus und befindest dich direkt unterhalb
des Festplatzes.
Wie komme ich nun zum Festgelände?
Vom Großparkplatz am Anger bzw. vom Busbahnhof aus folgst du der Hauptstraße in die Innenstadt bis du den
Marktplatz erreichst (roter Weg, etwa 900 m). Von dort erreichst du den Festplatz unterhalb des gut zu sehenden
Schlossturms entweder über den linken oder den rechten Weg. In beiden Fällen immer in Richtung Schloßturm gehen
und immer bergauf.
Bist du eher der Genusstyp und der Weg ist das Ziel, dann kannst du den viel schöneren (gelb markierten) Weg entlang der Ölschnitz
bis zum Kurpark spazieren. Dort hoch zu den neuen Kolonnaden (den weißen Holzbau) und vor dem Erreichen der Kolannaden
den Weg auf den Berg nehmen. Tip: Hinter den Kolonnaden befinden sich Toiletten.
Schlecht zu Fuss? Barrierefreiheit?
Burgen wurden natürlich nicht barrierefrei errichtet. Auf unsere Burgen führen relativ steile Wege. Für Rollator
und Rollstuhl sind diese leider ungeeignet.
Wenn du nur nicht so gut zu Fuss bist, so kannst du gegen einen kleinen Kostenbeitrag mit dem Bürgerbus direkt
auf die Burg fahren. Der Bus pendelt regelmäßig hin und her, hat aber eine viel weitere Strecke als die zu Fuss
zurückzulegen. Den Einstieg in den Bus findest du bei dem roten H am roten Weg.
Mit dem Kinderwagen sind nur kleinere Teile des Geländes, auch der Festplatz zu erreichen. Bitte den Anstieg neben der Gaststätte
goldener Hirsch wählen. Es ist für den Kinderwagen sehr steil und uneben.
Neues aus München
Wie der Förderverein, so auf die Stadt. Die Hohenberneck erzeugt Aufmerksamkeit.
Freuen wir uns auf das das nächste Projekt - unsere Marienkapelle!
Sehr lesenswert
Joachim Zeune (Bild links) hat ein neues Buch mit einem seht interessanten Titel veröffentlicht: Gottes Burgen - Kirchenburgen, Wehrkirchhöfe und Wehrkirchen in Franken.
Behandelt wird das Thema in einem informativen Teil und in einer Darstellung einzelner Beispiele. Interessant ist dabei, dass unsere Marienkapelle dabei eine Rolle spielt,
und zwar als eine von nur zwei Ruinen. Warum die Marienkapelle dennoch einen hohen Wert besitzt, könnt ihr in diesem Buch nachlesen. Dass in diesem Buch Franken die Hauptrolle
spielt bietet den Vorteil, damit auf Entdeckungsreise in der näheren Umgebung gehen zu können.
Aktuell: Unser nächstes Projekt: Die Marienkapelle und der "Halbschalenturm"
Provisorisch durch den Bauhof gesichert: So präsentiert sich die Marienkapelle heute auf dem Schlossberg. Nach der sanierten Hohenberneck bleibt noch die
Marienkapelle und der Halbschalenturm nördlich der Hohenberneck als Sanierungsaufgabe für unseren Vereins übrig.
Im Jahr 1480 fand die Grundsteinlegung für die der Burg Hohenberneck statt. Die Burgkapelle war bereits fertiggestellt, als sich die eigentliche Burg
noch im Rohbau befand. Im Inneren des Bauwerks lässt sich die spätgotische Ausstattung nur noch erahnen. Die außergewöhnliche Wehrhaftigkeit der Anlage
ist hingegen noch fast vollständig erhalten.
Nach den Erfahrungen bei der Sanierung der Hohenberneck ist für diese Aufgabe wohl ein Zeitraum von circa 10 Jahren anzunehmen, gepflastert mit Geprächen
und Anträgen. Danke an Albrecht Diller für diesen Kampf mit St. Bürokratius, der er wohl wieder übernehmen wird (nein: muss!).
Wie wichtig und dringend diese Sanierung ist, zeigt eine Bewertung des bekannten Burgenforschers Joachim Zeune:
Die Marienkapelle nimmt aufgrund ihrer beherrschenden Lage, eigenwilliger Baugestalt und voll ausgeprägter Wehrhaftigkeit eine Sonderstellung unter den
bayerischen Wehrkirchen ein und ist deshalb in castellologischer, architektonischer und kunsthistorischer Hinsicht als wahres Kleinod zu bewerten.
Abschluss des Projektes Sanierung der Burgruine Hohenberneck
Die Burgruine ist ab 20. Mai 2023 wieder für alle frei zugänglich.
Die Burgruine ist wieder für das nächste Jahrhundert saniert. Auch die ersten Mauerblümchen haben sich schon angesiedelt.
Schaut mal hoch auf die Burg.
Eine kleine Galerie zur Sanierung findest du hier.